Titlebild

MARIƄ HEIMSUCHUNG

BARTHOLOMƄUS BRUYN D. Ƅ.

BartholomƤus Bruyn der Ƅltere hat dieses Bild gemalt. Das Bild heiƟt: MariƤ Heimsuchung. Das bedeutet: Besuch bei Maria. Er hat es zwischen 1526 und 1529 gemalt. Das Bild ist auf Eichen-Holz gemalt. Es ist 96,3 mal 32,8 Zentimeter groƟ.

Das Bild ist ein Teil von einem großen Altar-Bild. Der Altar hatte mehrere Tafeln. Das Bild ist seit 1986 im Städtischen Museum.

Das Museum hat das Bild zusammen mit einem anderen gekauft. Der andere Teil ist im Museum Kurhaus Kleve. Beide Museen hatten nicht genug Geld für den Kauf. Darum haben das Kultur-Ministerium von NRW und die Sparkasse geholfen.

Prov-Valls

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. Flügel eines Polyptychons

RAFAEL VALLS

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. 

HERKUNFT

Die beiden Tafeln haben eine interessante Geschichte. Sie wurden in London gekauft. Davor gehƶrten sie einer Adels-Familie.

Sarah,_Duchess_of_Marlborough_by_Jervas

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. Flügel eines Polyptychons

SARAH CHURCHILL

Duchess of Marlborough. GemƤlde von Charles Jervas, um 1700, Marlborough House, Commonwealth Secretariat, London, CC0, via Wikimedia Commons

Zuerst gehƶrten die Tafeln Sarah Jennings. Sie war die Duchess of Marlborough. SpƤter erbte sie der Earl of Spencer.

Marlborough-Duke

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. Flügel eines Polyptychons

JOHN CHURCHILL

1. Duke of Marlborough, PortrƤt von Sir Godfrey Kneller, um 1705, Blenheim Palace, Oxfordshire, CC0, via Wikimedia Commons

Sarah Jennings lebte von 1660 bis 1744. Sie war mit General John Churchill verheiratet. John Churchill war der 1. Herzog von Marlborough.

Sarah Jennings war seit ihrer Kindheit mit Queen Anne befreundet. Nach 1705 verlor sie die Freundschaft. Der Grund war: Sie hatten verschiedene religiƶse Ansichten.

GALERIE ETIKETT AUF DEM RAHMEN

DIE BILDRÜCKSEITE

Auf der Rück-Seite von Bildern stehen oft wichtige Informationen
Diese Informationen erzählen die Geschichte von dem Bild. Zum Beispiel: Wer hat das Bild früher besessen? Oder: In welchen Ausstellungen war das Bild zu sehen?

Bei diesem Bild stehen 2 Etiketten auf dem Rahmen:
Das erste Etikett ist von einer Ausstellung. Die Ausstellung war in der Manchester City Art Gallery. Das ist ein Kunst-Museum in England. Die Ausstellung war im Jahr 1961. Dort wurden deutsche Kunst-Werke gezeigt. Die Kunst-Werke waren von 1400 bis 1800. Das Bild war Nummer 93 in der Ausstellung. Der Künstler hieß Barthel Bruyn. Er lebte von 1493 bis 1555.

Der Titel von dem Bild ist: Visitation. Der Besitzer war damals: The Earl of Spencer. Das heißt: Der Graf von Spencer.

Das zweite Etikett ist hand-geschrieben. Darauf steht: R.V. 62.

Bruyn_Wesel_Ausschnitt-freigestellt

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ.

RESTAURIERUNG

Kunst-Werke werden manchmal repariert. Das nennt man: restaurieren. Restauratoren sind Fach-Leute. Sie reparieren Kunst-Werke. Die Restauratoren schreiben auf: Wie sieht das Kunst-Werk aus? Das machen sie vor Ausstellungen. Und nach Ausstellungen. So kƶnnen sie SchƤden erkennen. Die SchƤden kƶnnen beim Transport entstehen. Oder durch Besucher.

Die Restauratoren dokumentieren auch: Welche Reparaturen wurden gemacht? Das ist wichtig für spätere Reparaturen. Dann wissen die Fach-Leute: Was wurde schon gemacht?

Unsere Tafel hat nur wenige Angaben:
- Kreide-Leim-Grund Stellen
- Drei dünne Malschichten
- Vorzeichnung an wenigen Stellen
- Beidseitig vereinzelte Blasenbildung
- Mindestens eine Restaurierung nachweisbar
- Kleinere Retuschen auf beiden Seiten
- Vermutlicher früherer Säure-Schaden auf der Rückseite
- Vereinzelte Kratzer im Firnis
- Neuerer Rahmen, wahrscheinlich 19./20. Jahrhundert

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ.

WAS IST ZU SEHEN?

Maria ist schwanger. Sie besucht ihre Verwandte Elisabeth. Das steht in der Bibel. Genauer: im Lukas-Evangelium. Die beiden Frauen begrüßen sich vor Elisabeths Haus. Man sieht beide Frauen ganz. Elisabeth trägt typische Haus-Frauen-Kleidung. Sie hat auch einen Geld-Beutel dabei. Und sie hat Schlüssel am Gürtel.

Rechts am Bild-Rand stehen 2 junge Frauen. Sie schauen zu. Sie reden über das Geschehen. Im Hintergrund sieht man Bäume. Man sieht auch Felsen. Und eine Burg.

Die Rück-Seite ist mit einem Wappen bemalt. Das Wappen ist sehr aufwendig gemacht. Es hat einen Helm. Es hat grüne Zweige. Und es hat goldene Früchte. Die Früchte sind wahrscheinlich Oliven. Das Wappen gehört zur Familie Ort. Man kann das Wappen erkennen.

Bruyn_Wesel_verso-freigestellt Bruyn_Wesel-freigestellt

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ.

DIE RÜCK-SEITE

Bartholomäus Bruyn hat ein Bild gemalt. Das Bild heißt: Heimsuchung. Bruyn hat das Bild genau kopiert. Er hat das Bild von Dürer kopiert. Dürer war ein berühmter Künstler. Er hat vor Bartholomäus Bruyn gelebt und war sehr berühmt. Dürer hat das Bild 1511 gemacht. Dürer hat es als Kupfer-Stich gemacht. Das bedeutet: Dürer hat das Bild in Metall geritzt.

The_Visitation,_from_The_Life_of_the_Virgin_MET_DP816275

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. Flügel eines Polyptychons

ALBRECHT DÜRER

Heimsuchung aus dem Zyklus des Marienlebens, ca. 1503/04, CC0, via Wikimedia Commons

Das Bild zeigt eine Landschaft. In der Landschaft steht eine Burg. Bruyn hat auch die Landschaft kopiert. Und er hat die Burg kopiert.

Nur an den Seiten hat Bruyn etwas verändert. Da hat er das Bild etwas kleiner gemacht. Die Schablone für das Granatapfel-Muster war für Elisabeths Ober-Gewand. Er hat die Schablone mehrmals benutzt. So entstand auch das Muster auf der Dalmatika von heiligem Ewald. Eine Dalmatika ist ein besonderes Gewand. Priester tragen es bei der Messe. Das war auf dem Altar der heiligen Ewalde. Der Altar ist von 1532. Er steht in Darmstadt. Im Hessischen Landes-Museum.

Titlebild

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. 

HERKUNFT

BartholomƤus Bruyn der Ƅltere hat dieses Bild gemalt. Das Bild heiƟt: MariƤ Heimsuchung. Er hat es zwischen 1526 und 1529 gemalt. Das Bild ist auf Eichen-Holz gemalt. Es ist 96,3 mal 32,8 Zentimeter groƟ.

Das Bild ist ein Teil von einem großen Altar-Bild. Der Altar hatte mehrere Tafeln. Das Bild ist seit 1986 im Städtischen Museum.

Das Museum hat das Bild zusammen mit einem anderen gekauft. Der andere Teil ist im Museum Kurhaus Kleve. Beide Museen hatten nicht genug Geld für den Kauf. Darum haben das Kultur-Ministerium von NRW und die Sparkasse geholfen.

Prov-Valls

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. Flügel eines Polyptychons

RAFAEL VALLS

Die beiden Tafeln haben eine interessante Geschichte. Sie wurden in London gekauft. Davor gehƶrten sie einer Adels-Familie.

Sarah,_Duchess_of_Marlborough_by_Jervas

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. Flügel eines Polyptychons

SARAH CHURCHILL

Duchess of Marlborough. GemƤlde von Charles Jervas, um 1700, Marlborough House, Commonwealth Secretariat, London, CC0, via Wikimedia Commons

Zuerst gehƶrten die Tafeln Sarah Jennings. Sie war die Duchess of Marlborough. SpƤter erbte sie der Earl of Spencer.

Marlborough-Duke

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. Flügel eines Polyptychons

JOHN CHURCHILL

1. Duke of Marlborough, PortrƤt von Sir Godfrey Kneller, um 1705, Blenheim Palace, Oxfordshire, CC0, via Wikimedia Commons

Sarah Jennings lebte von 1660 bis 1744. Sie war mit General John Churchill verheiratet. John Churchill war der 1. Herzog von Marlborough.

Sarah Jennings war seit ihrer Kindheit mit Queen Anne befreundet. Nach 1705 verlor sie die Freundschaft. Der Grund war: Sie hatten verschiedene religiƶse Ansichten.
 

GALERIE ETIKETT AUF DEM RAHMEN

DIE BILDRÜCKSEITE

Auf der Rück-Seite von Bildern stehen oft wichtige Informationen
Diese Informationen erzählen die Geschichte von dem Bild. Zum Beispiel: Wer hat das Bild früher besessen? Oder: In welchen Ausstellungen war das Bild zu sehen?

Bei diesem Bild stehen 2 Etiketten auf dem Rahmen:
Das erste Etikett ist von einer Ausstellung. Die Ausstellung war in der Manchester City Art Gallery. Das ist ein Kunst-Museum in England. Die Ausstellung war im Jahr 1961. Dort wurden deutsche Kunst-Werke gezeigt. Die Kunst-Werke waren von 1400 bis 1800. Das Bild war Nummer 93 in der Ausstellung. Der Künstler hieß Barthel Bruyn. Er lebte von 1493 bis 1555.

Der Titel von dem Bild ist: Visitation. Der Besitzer war damals: The Earl of Spencer. Das heißt: Der Graf von Spencer.

Das zweite Etikett ist hand-geschrieben. Darauf steht: R.V. 62.

Bruyn_Wesel_Ausschnitt-freigestellt

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ.

RESTAURIERUNG

Kunst-Werke werden manchmal repariert. Das nennt man: restaurieren. Restauratoren sind Fach-Leute. Sie reparieren Kunst-Werke. Die Restauratoren schreiben auf: Wie sieht das Kunst-Werk aus? Das machen sie vor Ausstellungen. Und nach Ausstellungen. So kƶnnen sie SchƤden erkennen. Die SchƤden kƶnnen beim Transport entstehen. Oder durch Besucher.

Die Restauratoren dokumentieren auch: Welche Reparaturen wurden gemacht? Das ist wichtig für spätere Reparaturen. Dann wissen die Fach-Leute: Was wurde schon gemacht?

Unsere Tafel hat nur wenige Angaben:
- Kreide-Leim-Grund Stellen
- Drei dünne Malschichten
- Vorzeichnung an wenigen Stellen
- Beidseitig vereinzelte Blasenbildung
- Mindestens eine Restaurierung nachweisbar
- Kleinere Retuschen auf beiden Seiten
- Vermutlicher früherer Säure-Schaden auf der Rückseite
- Vereinzelte Kratzer im Firnis
- Neuerer Rahmen, wahrscheinlich 19./20. Jahrhundert

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ.

WAS IST ZU SEHEN?

Maria ist schwanger. Sie besucht ihre Verwandte Elisabeth. Das steht in der Bibel. Genauer: im Lukas-Evangelium. Die beiden Frauen begrüßen sich vor Elisabeths Haus. Man sieht beide Frauen ganz. Elisabeth trägt typische Haus-Frauen-Kleidung. Sie hat auch einen Geld-Beutel dabei. Und sie hat Schlüssel am Gürtel.

Rechts am Bild-Rand stehen 2 junge Frauen. Sie schauen zu. Sie reden über das Geschehen. Im Hintergrund sieht man Bäume. Man sieht auch Felsen. Und eine Burg.

Die Rück-Seite ist mit einem Wappen bemalt. Das Wappen ist sehr aufwendig gemacht. Es hat einen Helm. Es hat grüne Zweige. Und es hat goldene Früchte. Die Früchte sind wahrscheinlich Oliven. Das Wappen gehört zur Familie Ort. Man kann das Wappen erkennen.

Bruyn_Wesel_verso-freigestellt Bruyn_Wesel-freigestellt

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ.

DIE RÜCK-SEITE

Bartholomäus Bruyn hat ein Bild gemalt. Das Bild heißt: Heimsuchung. Bruyn hat das Bild genau kopiert. Er hat das Bild von Dürer kopiert. Dürer war ein berühmter Künstler. Er hat vor Bartholomäus Bruyn gelebt und war sehr berühmt. Dürer hat das Bild 1511 gemacht. Dürer hat es als Kupfer-Stich gemacht. Das bedeutet: Dürer hat das Bild in Metall geritzt.

The_Visitation,_from_The_Life_of_the_Virgin_MET_DP816275

BartholomƤus Bruyn d. Ƅ. Flügel eines Polyptychons

ALBRECHT DÜRER

Heimsuchung aus dem Zyklus des Marienlebens, ca. 1503/04, CC0, via Wikimedia Commons

Das Bild zeigt eine Landschaft. In der Landschaft steht eine Burg. Bruyn hat auch die Landschaft kopiert. Und er hat die Burg kopiert.

Nur an den Seiten hat Bruyn etwas verändert. Da hat er das Bild etwas kleiner gemacht. Die Schablone für das Granatapfel-Muster war für Elisabeths Ober-Gewand. Er hat die Schablone mehrmals benutzt. So entstand auch das Muster auf der Dalmatika von heiligem Ewald. Eine Dalmatika ist ein besonderes Gewand. Priester tragen es bei der Messe. Das war auf dem Altar der heiligen Ewalde. Der Altar ist von 1532. Er steht in Darmstadt. Im Hessischen Landes-Museum.

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